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Prince Far I
geb. ca. 1944 in Spanish Town/Jamaica als Michael Williams. Der Sänger, Toaster und Produzent arbeitete u.a. mit den Produzenten Joe Gibbs, Adrian Sherwood und Enos McLeod.
Der spätere "Prince" arbeitete anfangs als Rausschmeisser bei STUDIO ONE, als 1970 ein Sänger für eine Aufnahme ausgefallen war, überredete er Clement "Sir Coxsone" Dodd, es mit ihm zu versuchen. Dodd war begeistert und gab ihm den Namen "King Cry-Cry".
Nach einigen Aufnahmen nannte er sich dann Prince Far I.
Bei seinen Aufnahmen wird er begleitet von den Studiobands The Arabs aka Roots Radics und Dub Syndicate.
"Eine Stimme voll majestätischer Präsenz, dass man sich von ihr auch Telefonbücher vorlesen lassen würde - oder biblische Psalmen", urteilte "Spex".
Prince Far I gründete 1977 sein eigenes Label Cry Tuff, auf dem dann die Dub-Reihe "Cry Tuff Dub Encounter" erschien.
Als Virgin Records, bzw. Frontline eine Reihe seiner Masterbänder verschlampten, disste er beide in den Songs "Virgin" und "Take Heed Frontline".
Prince Far I lebte zeitweise in Grossbritannien, trat auch dort in langen Gewändern auf, um "Babylon" in Grund und Boden zu singen ("Chant down babylon").
Am 15.9.1983 wurde er in Kingston/Jamaica erschossen.
Ein Tribut-Titel der Universal Minds heisst "The Words Of Prince Far I", seine Stimme ist auch auf dem Album "Stoned Immaculate" vom Dub Syndicate (1991) zu hören.
Hits: "Under heavy manners" (1977), "Long Life" (1978), "Shake the Nation", "Let Jah Arise".

Mit freundlicher Genehmigung entnommen aus:
Rainer Bratfisch: DAS GROSSE REGGAE-LEXIKON
Rastas, Riddims, Roots & Reggae: Vom Ska bis zum
Dancehall – Die Musik, die aus Jamaika kam
592 Seiten, 500 Abbildungen.
24,90 EUR - ISBN 3-89602-516-3
Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag GmbH |
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